Mit der vorgelegten Entwurfs- und Grundrissdisposition wird die vorhandene heterogene Struktur des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift neu geordnet und betrieblich optimiert. Städtebaulich wird der in der Calenberger Vorstadt vorherrschende Typus des Baublocks aufgenommen, wodurch die Humboldt- und die Calenbergerstraße sowie der Goetheplatz durch klare Raumkanten gefasst werden.

Die Höhenentwicklung der Neubebauung passt sich an die vorhandenen Traufkanten der überwiegend viergeschossigen Umgebungsbebauung an. Somit wird die östlich gelegene denkmalgeschützte Altbausubstanz des Friederikenstiftes in besonderer Weise respektiert.

Auch die neue viergeschossige gläserne Eingangshalle erstreckt sich bis zum Blockrand und markiert nun sichtbar die Adresse und den Haupteingang des Friederikenstiftes am öffentlichen Straßenraum der Humboldtstraße eindeutig und neu.

Durch den vollständigen Abbruch der nördlich gelegenen Personalwohnheime und der Verbindungsrampe zum BUKH wird der denkmalgeschützte Altbau, somit die Keimzelle des Friederikenstiftes, freigestellt.

  • Bearbeitung: 01/2015 - 03/2015
  • n.o. Realisierungswettbewerb mit Ideenteil
  • Brutto-Grundfläche: 19.451 m²
  • Anzahl Betten: 234
Innenansicht
Innenansicht
UG
EG
1.OG
2.OG
3.OG
4. und 5. OG