Kontinuität und Veränderung: Wechsel in der Geschäftsführung

Donnerstag, 01. April 2021

Andreas Weicken geht in den Ruhestand

Unser diesjähriges 75. Firmenjubiläum wird durch einen Wechsel in der Geschäftsführung begleitet: Andreas Weicken verlässt nach 34 Jahren in der Geschäftsführung das Unternehmen und wird seinen Ruhestand antreten.

Gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich Weicken leitete er das Unternehmen von 1987 bis 2005. Seit 2006 führt Andreas Weicken das Büro gemeinsam mit Barbara Weicken und Christian Weicken. In seiner Tätigkeit als Geschäftsführer verantwortete er neben zahlreichen Zielplanungen von Kliniken diverse Baumaßnahmen für renommierte Bauherren im Bereich des Gesundheitswesens sowie im Sakral- und Schulbau.

Wechsel in der Geschäftsführung

Wir sind ein Familienunternehmen, das sich durch eine starke Kontinuität auszeichnet – und das bereits seit drei Generationen. Daher freuen wir uns, dass Anna Lena Weicken-Hartmann als neues Mitglied in die Leitung des Büros eintritt und ab 1. April 2021 ihren Vater ablöst.

Mit Anna Lena Weicken-Hartmann tritt eine erfahrene Architektin in die Geschäftsführung ein, die nach mehrjähriger Tätigkeit in renommierten Büros nunmehr bereits seit fünf Jahren als Projektleiterin bei weicken architekten tätig ist.

Kontinuität unserer Tätigkeit

Der Wechsel in der Geschäftsführung gibt uns die Möglichkeit, bewährte Strukturen beizubehalten – aber auch Einiges neu zu denken.

Für unsere Geschäftspartner, Bauherren, Projektbeteiligte sowie Mitarbeiter bleibt ansonsten alles unverändert. Die Bearbeitung unserer Projekte wird in gewohnter Qualität weitergeführt. Daher bitten wir sie, der Geschäftsführung in ihrer neuen Konstellation – Barbara Weicken, Christian Weicken und Anna Lena Weicken-Hartmann – das gleiche Vertrauen wie bisher entgegenzubringen.


Tennishalle Unna: Entwurf für die Südwest-Ansicht

Neue Tennishalle für den Tennisclub Unna

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Nach Brand: Neue Tennishalle für Unna

Nach dem verheerenden Brand der Tennishalle im Kurpark Unna im August 2020 plant der Tennisclub Unna 02 Grün-Weiß e. V. einen Wiederaufbau der Räumlichkeiten.

Hierzu wurden wir im Oktober 2020 mit der Begleitung des Abbruchs des Bestands sowie der Planung und Umsetzung des Neubaus beauftragt. Insbesondere der Abbruch birgt eine große Herausforderung, da Schadstoffrückstände im Hallendach einen besonders vorsichtigen und sensiblen Umgang mit den Materialien erfordert.

Der Neubau

Der Entwurf der rund 1.900 m² neuen Tennishalle soll die gleiche Maße wie die alte Halle erhalten und wird in einer Holzrahmenbauweise errichtet. Die Außenspielflächen können enthalten bleiben.

Auch zukünftig soll den Mitgliedern ein großzügiger Aufenthaltsbereich zur Verfügung stehen. Als Entspannungsangebot gibt es außerdem einen Ruhe- und Gymnastikraum.

Tennishalle Unna: Entwurf für die Südost-Ansicht
Tennishalle Unna: Entwurf für die Südost-Ansicht
Tennishalle Unna: Entwurf für die Südwest-Ansicht
Tennishalle Unna: Entwurf für die Südwest-Ansicht

Bildungscampus Unna: Baustellenfoto

Grundsteinlegung am Bildungscampus Unna

Montag, 26. Oktober 2020

Grundsteinlegung im Oktober

Knapp ein Jahr nach dem Spatenstich fand Ende Oktober 2020 nun die Grundsteinlegung des Neubaus am Bildungscampus in Unna statt.

Die Zeitkapsel für den Neubau am Bildungscampus enthält, neben Unterlagen zum Bauvorhaben, auch einen Mund-Nasen-Schutz.

30 Klassen für 600 Schülerinnen und Schüler

Der Neubau, der das Förderzentrum des Kreises, das Weiterbildungskolleg der Stadt Unna sowie Räumlichkeiten der Berufskollegs aufnimmt, bietet auf rund 7.700 m² mit 30 Klassenräumen ausreichend Platz für bis zu 600 Schülerinnen und Schüler.

Der 22 Mio. Euro teure Neubau soll voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2022/23 bezugsfertig sein.

Teil des Förderprogramms „Gute Schule 2020“

Der Neubau ist Teil der Gesamtmaßnahme „Bildungscampus Unna“. Zu den weiteren Projekten des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ gehören zudem eine neue Mensa für die Schüler, eine Sporthalle sowie eine Kindertagesstätte.

Bildungscampus Unna: Baustellenfoto

Neue Intensivstation für das Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon

Freitag, 25. September 2020

Wir freuen uns, zwei neue Projekte im Hochsauerlandkreis für uns gewinnen zu können. Die Einrichtung der Intensivstation und der Umbau der bestehenden Isolierstation sind Fördermaßnahmen (Einzelförderung nach § 21a Krankenhausgestaltungsgesetz Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Investitionsprogramms 2019).

Einrichtung einer Intensivstation

Das Städtische Krankenhaus Maria-Hilf Brilon richtet eine neue Intensivstation mit insgesamt neun Betten und dem notwendigen Nebenraumprogramm ein. Die Fertigstellung ist bereits für 2021 vorgesehen.

Die bestehende Isolierstation wird umgebaut

Weiterhin wird die bestehende Isolierstation mit 16 Betten, Nasszellen und Vorschleuse in zwei Bauphasen geplant. Die Inbetriebnahme der neuen Isolierstation ist ebenfalls für 2021 vorgesehen.


PVS Unna Neubau Bürogebäude

Richtfest für Büroneubau der Privatärztlichen Verrechnungsstelle (PVS)

Montag, 13. Januar 2020

Am Neubau der Privatärztlichen Verrechnungsstelle (PVS) wurde am 10. Januar Richtfest gefeiert. Der neue Bürokomplex wird im Unnaer Industriegebiet errichtet. Zukünftig sollen sechs Büroeinheiten auf insgesamt drei Geschossen an Interessenten vermietet werden.

Der Neubau erzeugt mit einem U-förmigen Grundriss in den beiden unteren Geschossen einen großen Innenhof. Das 2. Obergeschoss wird mit einem Querriegel ergänzt.

Eine Rasterung mit 1,35m großen Segmenten sorgt für eine flexible Raumeinteilung in den Büroeinheiten.

Die Gliederung der Fenster passt sich dem Raster an. Farbige Gläser in den Fensterbändern sorgen für eine dynamische und interessante Fassadenstruktur.

Nach dem Baustart des Projektes Ende Juni 2019 erfolgte die Grundsteinlegung am 15. August 2019. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2020 angesetzt.

PVS Unna Neubau Bürogebäude
PVS Unna Neubau Bürogebäude

Bildungscampus Unna

Spatenstich am Bildungscampus Unna

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Neubau für rund 600 Schülerinnen und Schüler

Pünktlich zum Ende des Jahres wurde mit dem ersten Spatenstich am Bildungscampus Unna der Beginn der Bauphase eingeläutet. Nach dem Rückbau der Anne-Frank-Realschule entsteht ein großzügiger, zweigeschossiger Neubau für rund 600 Schülerinnen und Schüler.

Das Großprojekt, mit dem wir im März 2018 beauftragt wurden, bietet Raum für das Förderzentrum des Kreises Unna sowie das Weiterbildungskolleg der Stadt Unna. Weitere Räume sind für die Berufskollegs in Unna vorgesehen.

Auf 7.700 qm stehen den Schülerinnen und Schülern Klassen-, Fach- und Unterrichtsräume sowie MINT-Klassen, Differenzierungsräume, Werkstätten, Lehrküchen und eine Aula mit Mensa zur Verfügung.

Bildungscampus Unna
Eingangssituation am Bildungscampus Unna

Hochwertige Innenraumgestaltung und ruhiges Farbkonzept

Eine hochwertige Innenraumgestaltung, ein großzügiger Außenbereich und abwechslungsreiche Aufenthaltsbereiche bieten optimale Voraussetzungen für entspanntes Lernen.

Das Gebäude ist aufgrund der zukunftsfähigen Haustechnik annähernd CO2-neutral.

Für den Innenbereich wurde ein lebhaftes Farbkonzept mit kräftigen Akzenten entwickelt. Eine gute Orientierung innerhalb des Förderzentrums wird durch Zonierungen sowie kontrastreich markierte Flächen vor Räumen und an den Wänden vorgesehen.

Das Gesamtkonzept „Bildungscampus Unna“ beinhaltet drei weitere Neubauten: eine Mensa, eine Kindertagesstätte und eine Sporthalle. Die Einzelmaßnahmen, die sowohl von der Stadt als auch vom Kreis Unna realisiert werden, gehören zum Förderprogramm „Gute Schule 2020“.

Bildungscampus Unna
Schulhof für das Förderzentrum

Weiterführende Links

„Kreis Unna investiert in Bildung“ – Artikel auf wdr.de, 18.12.2019


MBKS Meschede-August-Macke-Schulzentrum

Machbarkeitsstudie für das August-Macke-Schulzentrum Meschede vorgestellt

Dienstag, 10. Dezember 2019

Unsere Machbarkeitsstudie für das August-Macke-Schulzentrum in Meschede wurde am gestrigen Montag im Ausschuss für Generationen, Bildung, Freizeit und Soziales vorgestellt.

Die im Mai von der Kreis- und Hochschulstadt beauftragte Studie sollte die Entwicklung des Schulzentrums unter Fortbestand der drei Schulen am Standort betrachten. Auf dem Gelände befinden sich die St. Walburga Hauptschule, die Realschule sowie das Gymnasium der Stadt Meschede.

Entwicklung eines räumlich-pädagogischen Konzepts

Im Fokus stand dabei die Ausarbeitung eines inhaltlichen, räumlichen und funktionalen Konzepts. Hierzu wurden in enger Zusammenarbeit mit den Schulleiterinnen und Schulleitern der drei Schulen inhaltliche und räumliche Schwerpunkte erarbeitet.

Dabei wurden Themen wie Selbstlernzentren, Lernstudios, Differenzierungsräume durchdacht. Aber auch Maßnahmen, wie eine Umstrukturierung der Räume, Optimierung der Erschließung und die Herstellung der Barrierefreiheit wurden entwickelt.


Feuerwehrgerätehaus Holzwickede

Grundsteinlegung für neues Feuerwehrgerätehaus in Holzwickede

Mittwoch, 27. November 2019

Nach dem Beginn der Rohbauarbeiten wurde Ende November der Grundstein für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Holzwickede gelegt. Die geplante Fertigstellung des Erweiterungsbaus soll im August 2020 erfolgen.

Mit dem eingeschossigen Anbau in Massivbauweise steht der Feuerwehr Holzwickede auf knapp 450 qm ein Lager, Dusch- und Umkleideräume, eine Atemschutzwerkstatt sowie 23 zusätzliche Stellplätze für Autos der Mitglieder zur Verfügung.

Feuerwehrgerätehaus Holzwickede

Weiterführende Links

„Offizieller Baustart für Anbau der Feuerwehr – Jubiläum folgt im Sommer“ – Artikel auf hellwegeranzeiger.de, 27.11.2019


St Elisabeth-Krankenhaus Do-Kurl

St. Elisabeth Krankenhaus in Dortmund-Kurl erhält Erweiterungsbau

Freitag, 08. November 2019

Das St. Elisabeth Krankenhaus in Dortmund-Kurl erhält einen viergeschossigen Erweiterungsbau. Mit dem Spatenstich am 06.11.2019 wurde die Bauphase eingeleitet, die im Laufe des Jahres 2021 abgeschlossen sein soll.

Mit einer Nutzungsfläche von rund 1.400 qm will die St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH das Bettenangebot für seine Patienten erweitern. Die geriatrischen Bettenstationen werden auf zwei Geschossen durch rollstuhlgerechte Ein- und Zweibettzimmer mit eigener Nasszelle optimiert.

Für die im 3. Obergeschoss eingerichtete Altenpflege werden 10 neue Betten, ein großzügiger Aufenthaltsbereich sowie verschiedene Bewegungsangebote vorgesehen.

Der Erweiterungsbau wird mit einer Klinkerfassade und niedrigem Brüstungshöhen für die Fensteröffnungen realisiert. Die 45cm niedrigen Brüstungen ermöglichen auch liegenden Patienten eine Sichtverbindung nach außen.


Weiterführende Links

„Anbau am St.-Elisabeth-Krankenhaus sorgt für mehr Patienten-Komfort“ – Artikel auf ruhrnachrichten.de, 06.11.2019

„Erster Spatenstich für Anbau des Kurler St.-Elisabeth-Krankenhauses“ – Artikel auf lokalkompass.de, 11.11.2019


Entwurf Nordwall-Karree Schwerte

Vorstellung des Nordwall-Karrees: Wohnungsbau in Schwerte

Mittwoch, 06. November 2019

Gemeinsam mit der Schwerter Projektteam GmbH entwickelte unser Büro ein Wohnkonzept für das neu zu entstehende Nordwall-Karree. Das Dreieck zwischen Nordwall, Ruhrtal-Gymnasium und Ostenstraße soll eine Verbindung zwischen der Alt- und Innenstadt schaffen und einen historischen Stadtrundgang herstellen.

Anfang November wurde ein überarbeiteter Entwurf vorgestellt, der neben der Schaffung von Wohnflächen verstärkt Aspekte der Ökologie einbezieht. Das rund 14 Millionen Euro-Projekt soll am 19. November im Planungsausschuss der Stadt präsentiert werden.

Entwurf Nordwall-Karree Schwerte
Entwurf Nordwall-Karree Schwerte

Verknüpfung der historischen Altstadt mit neuem Wohnen

Das Grundstück wird von einem Teil der historischen Stadtmauer begrenzt. Der behutsame Umgang mit dem ehemaligen Stadtgraben äußert sich durch die Schaffung eines großzügigen Abstandes zwischen Stadtmauer und Wohnbebauung. Dieser dient als Verbindung und „Schutzstreifen“ zwischen neu geschaffenem Quartier und Stadtzentrum.

Vier quadratischer Wohnkuben in einer aufgelockerten Bauweise sollen 40 neue Wohnungen entstehen. Die Miet-, Eigentums- sowie öffentlich geförderten Wohnungen sind zwischen 50 und 130 qm groß. Eine Tiefgarage, ein großer Innenhof und eine hohe Aufenthaltsqualität ergänzen die Wohnsituation am Nordwall-Karree.

Ökologische Aspekte

Weiterhin wurde großen Wert auf die Entwicklung eines zukunftsfähigen energetischen Konzeptes gelegt. Die im Energieeffizienzstandard „KfW 55“ geplanten Gebäudekomplexe schaffen dank der kompakten Bauweise und begrünter Dächer eine minimale, versiegelte Fläche des Karrees. Der Erhalt von rund 850 qm Gehölz des Grundstücks und der Einsatz einheimische Gehölze schaffen innerstädtischen Lebensraum für beheimatete Vogelarten.


Weiterführende Links

„Nordwall-Karree als Brücke zwischen alter Hansestadt und der Moderne“ – Artikel auf meinschwerte.de, 05.11.2019