Wettbewerb: Hilfeleistungszentrum Edingen-Neckarhausen
Dienstag, 11. November 2025

Ein zukunftsfähiges, nachhaltiges und funktionales Konzept mit durchdachter Infrastruktur für moderne Hilfeleistung. Im Rahmen des Realisierungswettbewerbs Hilfeleistungszentrum Edingen-Neckarhausen bestand die Aufgabe darin, einen gemeinsamen Standort für die freiwillige Feuerwehr Edingen-Neckarhausen und das örtliche DRK zu entwerfen.
Unser Entwurf sieht einen klar strukturierten, wirtschaftlich kompakten Baukörper vor, der durch seine prägnante Form und freundliche Architektursprache eine identitätsstiftende Adresse mit hohem Wiedererkennungswert schafft. Städtebaulich orientiert sich das Gebäude entlang der Carl-Metz-Straße und fügt sich harmonisch in die geplante Umgebung ein. Ein markanter Gebäudekopf am Kreisverkehr bildet den städtebaulichen Auftakt und schafft die Verbindung zur bestehenden Bebauung.
Besonderer Fokus lag auf der funktionalen Organisation: Kurze Wege, klare Schwarz-Weiß-Trennung und eine modulare Gebäudestruktur ermöglichen einen sicheren und effizienten Einsatzablauf. Technikbereiche wie Lager, Werkstätten und Waschhalle sind logisch gebündelt, der Führungsbereich bietet Überblick über alle relevanten Einsatzflächen. Ein separater Übungsturm und Übungswall ermöglichen störungsfreien Trainingsbetrieb.
Das energetische Konzept basiert auf Geothermie, Betonkernaktivierung und Photovoltaik mit Batteriespeicher. Begrünte Dächer, natürliche Belüftung und Regenwassermanagement tragen zur ökologischen Qualität und Wirtschaftlichkeit bei. Das Tragwerk kombiniert Stahlbeton, Holz und Holz-Beton-Verbundbauweise für Stabilität und Ressourcenschonung.
Weiterführende Links
Projekt „Wettbewerb: Neubau Hilfeleistungszentrum Edingen-Neckarhausen“ ansehen
Projektzuschlag erhalten!
Freitag, 08. August 2025
Projektzuschlag erhalten: Neubau Feuerwehrgerätehaus in Bergkamen-Oberaden
Wir freuen uns, als Generalplaner mit der Umsetzung des Neubaus eines Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Oberaden der Stadt Bergkamen beauftragt worden zu sein. Auf Grundlage des im Jahr 2024 entwickelten Vorentwurfs, welcher ebenfalls von weicken architekten partmbB stammt, übernehmen wir nun die Leistungsphasen 3 bis 8 und setzen das Projekt gemeinsam im eingespielten und erfahrenen Generalplanungsteam (GET Ingenieurgesellschaft für Energietechnik mbH; Kleinmann Engineering Ingenieurgesellschaft für technische Gebäudeausrüstung mbH; Bröckling Vullhorst Ingenieure GmbH; Kramps Ingenieure Gesellschaft für Bauwesen mbH) fort.
Hintergrund des Neubaus ist die unzureichende Leistungsfähigkeit des bestehenden Feuerwehrgerätehauses am Standort Oberaden, das den heutigen Anforderungen an Raumangebot, Funktionalität, technische Ausstattung und Einsatzstärke nicht mehr gerecht wird. Ziel ist ein zukunftsorientierter Neubau, der den Einsatzkräften moderne, effiziente und sichere Arbeitsbedingungen bietet und dabei aktuelle Standards der Nachhaltigkeit berücksichtigt.
Wir freuen uns über den erteilten Zuschlag und auf die Fortsetzung dieses Projektes sowie der weiteren erfolgreichen Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Einladung zur Podiumsdiskussion
Mittwoch, 06. August 2025
„Was wollen die Kandidaten? Ein Gespräch zum Bauen.“
Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA Dortmund – Hamm – Unna) und das Architekturforum Unna e.V. laden am 26. August 2025 zur öffentlichen Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten ein. Gemeinsam mit den Anwärterinnen und Anwärtern auf das höchste Verwaltungsamt der Stadt sollen bauspezifische Zukunftsfragen für Unna erörtert werden. Welche Visionen und Strategien verfolgen die Kandidierenden für die bauliche, soziale, nachhaltige, gestalterische und klimaresiliente Entwicklung unserer Stadt? Welche Themen wollen sie in Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung gezielt vorantreiben?
Wir freuen uns auf einen offenen Austausch, konkrete Positionen und spannende Gespräche.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Wann?
Dienstag, 26. August 2025, Beginn 18:00 Uhr, Eintritt frei
Wo?
Schwankhalle der Lindenbrauerei Unna, Rio-Reiser-Weg 1 (Navigation: Massener Str. 33-35)
Neugestaltung der Eingangshalle für die Sauerlandklinik Hachen
Mittwoch, 02. Juli 2025

Die bestehende Eingangshalle der Sauerlandklinik in Hachen wurde umfassend neugestaltet und zu einem modernen und einladenden Empfangsbereich umgebaut. Ein warmes Holzambiente und helles Farb- und Materialkonzept, welches sich harmonisch mit dem vorhandenen Natursteinboden verbindet, sorgen für eine freundliche und natürliche Atmosphäre und heißt die Besucher der Klinik herzlich willkommen.
Das Herzstück bildet die neue Empfangstheke, die gemeinsam mit der klar strukturierten Hallenfläche das Zentrum des Eingangsbereichs bildet. Der Wartebereich sowie die Stellfläche für Kofferwagen wurden durch elegant integrierte Holzlamellenwände in die offene Halle eingefügt. Zudem erhielt der neue Eingangsbereich – trotz erhöhtem statischen Aufwand – eine mit hochwertigen Holzeinbauten gestaltete Kaffeebar, die sich zur Halle hin öffnet und frei zugänglich ist. Die Technikräume für Elektro-, IT- und Brandmeldetechnik (BMZ) sind zentral und als abgetrennte Bereiche in das Konzept integriert.
Wichtige Bestandteile des Gesamtkonzepts waren auch die Lichtplanung und die Deckengestaltung:
Das neue Beleuchtungskonzept umfasst große, runde Leuchten sowie ein Lichtband, das dem Verlauf der Empfangstheke folgt – beides ist eng mit der Möblierung und der Raumstrukturierung verzahnt. Für eine angenehme Geräuschkulisse wurde die Abhangdecke als Akustikdecke ausgeführt und zugleich in der Höhe angehoben, sodass der Raum der Halle großzügiger wirkt.
Neben der Entwicklung und Umsetzung eines durchdachten innenarchitektonischen Konzepts standen auch die Sanierung der Brandschutzmaßnahmen sowie der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) im Fokus. Die neue Eingangshalle wurde mit hochwertigen Einbauten ausgestattet, die passgenau auf die Bedürfnisse der Nutzer – Mitarbeiter und Patienten – abgestimmt sind. Dabei wurde auch die Corporate Identity (CI) der Sauerlandklinik durch den gezielten Einsatz von Bild- und Textmarken in die Einrichtung integriert. Abgerundet wird das Gesamtkonzept durch ein Leit- und Kommunikationssystem, das über integrierte Bildschirme sowie neue Beschilderungen und ein Wegweiser-System Orientierung und Information bietet.
Spatenstich für das neue Gemeindezentrum „Lichtwerk“ in Unna
Freitag, 27. Juni 2025
Mit dem Spatenstich am 17. Juni 2025 begann offiziell der Umbau des bisherigen Katharinentreffs zum neuen öko-fairen Gemeindezentrum „Lichtwerk“ in Unna. Als zentraler Ort für Begegnung, Gemeinschaft und Beteiligung wird das Gebäude der Pfarrei St. Katharina künftig den pastoralen Raum Unna–Fröndenberg–Holzwickede bereichern – ökologisch, nachhaltig, barrierefrei und für alle zugänglich.
Der Name „Lichtwerk“ ging aus einem breit angelegten Beteiligungsprozess hervor: 68 Namensvorschläge wurden aus der Gemeinde eingereicht. Die Wahl fiel bewusst auf „Lichtwerk“ – als Ausdruck von Hoffnung, Offenheit und gestalterischem Anspruch. Dabei steht das „Licht“ hier sowohl für religiöse Symbolik („Jesus – Licht der Welt“) als auch für ein architektonisches Konzept, das Transparenz und Helligkeit fördert. Zugleich verweist „Werk“ auf das gemeinsame Gestalten und den biblischen Auftrag: „Bebaue und behüte“.
Mit dem Umbau des Gemeindezentrums “Lichtwerk“ soll ein Ort für alle Menschen entstehen – mitten in Unna, der Stadt der Lichtkunst. Geplant sind umfassende Sanierungsmaßnahmen mit nachhaltigen Materialien, einer Photovoltaik-Anlage, einer energieeffizienten Wärmepumpenlösung und neuer Fassadengestaltung. Auch die Raumstruktur wird neu gedacht – modern, einladend, inklusiv und offen mit lichtdurchfluteten Räumen. Die Umgestaltung des Außenbereiches umfasst zudem neue Fahrradstellplätze, Grünflächen sowie eine E-Bike-Ladestation.
„Ich bin überzeugt, dass dieses Gebäude einen echten Mehrwert für unseren Pastoralen Raum und darüber hinaus schaffen wird“, so Verwaltungsleiter Stefan Spallek.

Foto (von links):
Anna-Maria Rakus (Projektgruppe), Gemeindereferent Janfelix Müller, Rainer Engel (Kirchenvorstand),
Astrid Holzbeck (Pfarrgemeinderat), Pfarrer Paul Mandelkow, Verwaltungsleiter Stefan Spallek,
Dipl.-Ing. Barbara Weicken (Weicken Architekten), Ludwig Holzbeck (Kirchenvorstand),
Daniel Pausewang (Weicken Architekten), Dipl.-Ing. Alexandra Oertel (Weicken Architekten)
Fertigstellung Zentral-OP am Klinikum Dortmund
Freitag, 13. Juni 2025
Am Klinikum Dortmund Mitte wurde nach nur einem Jahr Bauzeit die Erweiterung des neuen Zentralen OP-Bereichs (ZOPF-Gebäude) fertiggestellt. Seit dem 30.04.2025 wurde der Betrieb wieder aufgenommen und die ersten Patient:innen können in den neuen Räumlichkeiten versorgt werden. Neben der Schaffung eines neuen OP-Saals sowie eines Hybrid-OP-Saals mit Schaltraum sind im Erdgeschoss ein neuer PACU/Holding-Bereich, Umkleideräume, ein Büro und Diktatzimmer sowie weitere Funktions- und Lagerräume entstanden. Der Aufwachraum verfügt über sieben Betten inklusive einem gesondertem Isolieraufwachraum und kann durch einen zentral liegenden Arbeitsplatz permanent überwacht werden. Parallel hierzu befindet sich auch die Schleuse für das Personal des Klinikums. Um eine Sterilität für den OP-Trakt zu gewähren ist der Raum mit Umkleiden und Duschen ausgestattet.

Fertigstellung Feuerwehrgerätehaus in Meschede-Calle
Montag, 19. Mai 2025
Am Wallerbach in Meschede-Calle wurde im Dezember 2024 nach nur 16 Monaten Bauzeit das neue Feuerwehrgerätehaus für die neue Löschgruppe Calle | Wallen fertiggestellt. Der eingeschossige Neubau in Hybridbauweise bietet auf rund 890 Quadratmeter optimale Bedingungen für die Feuerwehrarbeit.
Herzstück des Gebäudes ist die Fahrzeughalle, die Platz für zwei Einsatzfahrzeuge bietet und bei Bedarf um einen weiteren Stellplatz erweitert werden kann. Durch ihre rote Putzfassade hebt sich die Halle klar vom übrigen Bau ab und schafft einen gezielten architektonischen Kontrast. Um den sommerlichen Wärmeschutz zu gewährleisten, wurden die Aluminiumfenster mit Sonnenschutzvorrichtungen ausgestattet.
Das Raumkonzept erfüllt sämtliche Anforderungen des Einsatzbetriebs: Es umfasst Lagerräume, Umkleiden mit angeschlossenen Schwarzbereichen und Sanitäranlagen, einen Schulungsraum, Büroräume sowie separate Bereiche für die Jugendfeuerwehr. Kurze Wege ermöglichen den Einsatzkräften im Alarmfall einen schnellen Ablauf vom Parkplatz bis in die Fahrzeughalle.
In technischer Hinsicht setzt der Neubau auf Nachhaltigkeit. Eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage sorgt für die Stromversorgung des gesamten Gebäudes und betreibt zugleich eine Wärmepumpe.
Mit dem Neubau des Gerätehauses wurde nicht nur ein funktionaler Arbeitsort und gemeinsamer Standort für die Einsatzkräfte der bereits vor Jahren zusammengeführten Löschgruppen geschaffen, sondern auch ein zukunftsfähiger Beitrag zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Region geleistet.

Fertiggestellt: Umbau und Sanierung der Kardiologie am St. Johannes Hospital Dortmund
Montag, 26. August 2024
Nachdem wir die Erweiterung bereits Anfang 2023 abgeschlossen haben, sind nun die Baumaßnahmen an der Kardiologie am St. Johannes Hospital komplett: In einem zweiten Bauabschnitt wurden für die Kardiologie diverse Umbau- und Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Die an den Erweiterungsteil angrenzenden Bestandsbereiche der Kardiologie wurden bis auf den Rohbau entkernt und im Anschluss saniert und umgebaut.
Weiterführende Links
Projekt „Umbau und Sanierung Kardiologie St. Johannes Hospital Dortmund“ ansehen
Wettbewerbsbeiträge für den Neubau einer Förderschule in Lünen werden ausgestellt
Freitag, 12. Juli 2024
Anfang 2024 haben wir uns an einem spannenden Realisierungswettbewerb beteiligt: Um die steigenden Schüler:innenzahlen abzufedern, soll in Lünen ein neuer Förderschulstandort entstehen, der künftig Platz für ca. 165 Schüler:innen bietet und so für Entlastung der zwei weiteren Standorte in Holzwickede und Bergkamen sorgt.
Der nicht offene, hochbaulich-freiraumplanerische Realisierungswettbewerb richtete sich an Planungsteams aus Architekt:innen und Landschaftsarchitekt:innen. Unseren Beitrag haben wir gemeinsam mit SAL Landschaftsarchitekten aus Münster bearbeitet, die uns mit einem Konzept für die Freianlagenplanung unterstützt haben.
Am Mittwoch, den 10. Juli 2024 wurden die Wettbewerbsausstellung im Rahmen einer Pressekonferenz eröffnet und die Preisträger präsentiert. Alle 13 eingereichten Arbeiten können vom 10.-26.07.2024 im Kreishaus Unna besichtigt werden.


Neue Wahlleistungsstation für die Sauerlandklinik Hachen fertiggestellt
Dienstag, 14. Mai 2024
Für die Sauerlandklinik in Sundern-Hachen wurde nun der Umbau einer vorhandenen GKV-Pflegestation in eine Station für privatversicherte Patient:innen fertiggestellt. Im Rahmen des Umbaus wurden die vorhandenen 2-Bettzimmer in 1-Bettzimmer umgewandelt, eine Patient:innenlounge eingerichtet und der Flurbereich gestaltet.


Eine Besonderheit des Gestaltungskonzepts ist die Auswahl von Sauerländer Sehenswürdigkeiten, nach denen die neun großzügigen Bettenzimmer benannt und gestaltet wurden sowie die Anordnung einer grafisch stilisierten Bergsilhouette. Bei der Umsetzung des Farb- und Materialkonzepts für den Flur, die Zimmer und die Patient:innenlounge wurde darauf geachtet, die vorhandenen konzeptionellen Ansätze in die Neuplanung zu adaptieren und weiterzuentwickeln.














