Freitag, 09. Oktober 2026

Projektzuschlag erhalten: Erweiterung und Modernisierung am Städtischen Krankenhaus Maria Hilf Brilon

Nach einer intensiven Bewerbungsphase freuen wir uns, im Rahmen eines Vergabeverfahrens den Zuschlag für die Erweiterung und umfassende Modernisierung des Städtischen Krankenhauses Maria Hilf Brilon gGmbH erhalten zu haben. Das Projekt umfasst einen viergeschossigen Neubau sowie umfangreiche Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude zur Erweiterung der Kapazitäten in den Bereichen Kardiologie, Intensivmedizin, komplexe Gastroenterologie sowie OP- und Aufwachbereich.
Unser Büro begleitet das Vorhaben in den Leistungsphasen 1 bis 8.

Besonders freut uns die Beauftragung, da wir das Krankenhaus bereits seit mehreren Jahren bei seiner baulichen und strategischen Weiterentwicklung unterstützen. 2025 haben wir im Rahmen der Krankenhausplanung NRW 2022 den Förderantrag zur Einzelförderung nach § 21a KHGG NRW für das Vorhaben erarbeitet. Ende 2025 erhielt das Krankenhaus die Förderzusage für das eingereichte Bauprojekt. Mit dem nun erfolgreichen Abschluss des Vergabeverfahrens dürfen wir das Vorhaben auch in der weiteren Planung und Umsetzung begleiten.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen der viergeschossige Neubau, der nördlich an das Bestandsgebäude angebunden werden soll, sowie die umfassende funktionale und räumliche Weiterentwicklung des Bestandsgebäudes. Im Neubau entstehen neue Bereiche für Telemedizin und Fortbildung, ein Skill-Labor sowie eine Bibliothek. Darüber hinaus sind zwei Linksherzkathetermessplätze, darunter ein Hybrid-OP, sowie zwei zusätzliche Operationssäle vorgesehen. Dadurch wird die OP-Kapazität von derzeit vier auf künftig sechs Säle erhöht. Zudem wird die Intensivmedizin auf insgesamt 16 Intensiv- und Intermediate-Care-Betten ausgebaut.

Im Bestandsgebäude entstehen für die komplexe Gastroenterologie drei statt bislang zwei moderne Endoskopieräume. Gleichzeitig wird die Kapazität des Aufwachraums von derzeit fünf auf zehn Plätze verdoppelt. Besondere Herausforderungen des Projekts liegen in der Optimierung medizinischer Abläufe, einer sicheren Patientenführung sowie der funktionalen Anbindung der neuen Bereiche an den Krankenhausbestand und die vorhandenen Funktionsstellen.